

Kreativer Prozess
Ein Farbbriefing mit eigener Perspektive
2 Min. Lesezeit
Aus Referenzen wird eine klare Palette, die Raum für Überraschungen lässt.
Ein gutes Farbbriefing beschreibt ein Zusammenspiel. Soll ein kühler Lidschatten ein warmes Porträt durchbrechen? Greift die Lippenfarbe die Kleidung auf oder setzt sie einen ganz anderen Ton? Solche Entscheidungen geben einem ausdrucksstarken Look seinen Sinn.
Jede Referenz braucht eine Aufgabe
Wähle wenige Bilder und benenne, worauf es dir bei jedem ankommt: die Platzierung der Farbe, das Hautfinish, die Proportion einer Form oder die Lichtstimmung. Eine Texturreferenz muss nicht die gesamte Palette bestimmen. Wenn du diese Ideen voneinander trennst, wird das Gespräch klarer.
Raum für Überraschungen lassen
Entwickle eine Hauptfarbfamilie, einen kontrastierenden Akzent und eine ruhigere Fläche, auf der das Auge verweilen kann. Der Akzent kann eine feine Linie statt eines großen Farbblocks sein. Seine Größe ist ebenso wichtig wie sein Farbton. Skizziere verschiedene Proportionen, bevor du dich für die naheliegendste Kombination entscheidest.
Das ganze Bild betrachten
Betrachte das Makeup zusammen mit Haar, Kleidung und Hintergrund. Ein kräftiger Farbton kann vor einem ähnlichen Set verschwinden, während ein zurückhaltendes Detail durch den richtigen Kontrast auffällt. Legt fest, was das Bild bestimmen soll, und stimmt die übrigen Elemente darauf ab.

Aus dem Studio





