

Kreativer Prozess
Blüten mit überraschendem Charakter
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Florale Beauty kann architektonisch, grafisch oder geheimnisvoll sein – und ebenso zart.
Blüten wecken vertraute Vorstellungen. Ihre Formen können aber weit mehr als Zartheit vermitteln. Ein übergroßes Blütenblatt wird zur Architektur, eine dichte Ansammlung zur Maske. Eine einzelne helle Blüte kann vor einem dunklen Porträt fast abstrakt wirken.
Erst die Form, dann die Stimmung
Betrachte die Blüte als Silhouette: breit, spitz, geschwungen oder geschichtet. Diese Form kann die Linien des Makeups und die Balance des Ausschnitts bestimmen. Ein ungewohnter Winkel zeigt mitunter eine spannendere Struktur als eine klassische frontale Anordnung.
Den Hintergrund ruhig halten
Ein klarer Studiohintergrund gibt komplexen Formen Raum. Seine Farbe muss dafür nicht neutral sein. Wähle einen Hintergrund, vor dem sich Blüte und Gesicht abheben, und halte seine Textur zurückhaltend, damit das Motiv erkennbar bleibt.
Das Gesicht einbeziehen
Entscheide, was sichtbar bleibt, wenn eine florale Struktur einen Teil des Gesichts verdeckt. Der Mund, ein Auge oder ein Wangenknochen können zum emotionalen Mittelpunkt werden. Das Makeup soll dieses sichtbare Detail mit der gesamten Komposition verbinden, statt lediglich jede Blütenfarbe zu wiederholen.

Aus dem Studio





